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22.05.2020:

Exaudi 24. Mai 2020

Exaudi 24. Mai 2020

Herr höre meine Stimme!

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen. Halleluja. Allen, die ihn mit Ernst anrufen. Halleluja. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Lied: 411, 1-6 (Brich an, du schönes Tageslicht...)

Allmächtiger Gott, du hast unseren Herrn Jesus Christus zu deiner Rechten erhöht und uns durch ihn den Heiligen Geist verheißen. Lehre uns in Geduld auf dein Heil zu warten und erfülle unsere toten Herzen mit neuem Leben. Herr, erbarme dich unser!

Jesus Christus spricht: Ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei ewiglich: den Geist der Wahrheit. Ehre sei Gott in der Höhe!

Allmächtiger, ewiger Gott, du erhörst das Flehen deiner Gemeinde, die auf dich hofft. Wir bitten dich, erleuchte unsere Herzen durch deinen Geist, dass wir in seiner Kraft nach deinem Willen leben und dir dienen. Durch ihn, unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Evangelium des Sonntages: Johannes 16, 5-7: 13-15 Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand unter euch fragt mich: Wo gehst du hin? Sondern weil ich solches geredet habe, ist euer Herz voll Trauerns geworden. Aber ich sage euch die Wahrheit: es ist euch gut, dass ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch; so ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden. Derselbe wird mich verklären; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich euch gesagt: Er wird's von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.

Lied: 93, 1-5 (Komm, o komm du Geist des Lebens...)

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen

Jeremia 31, 31-34 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund machen; nicht, wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, dass ich sie aus Ägypten führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen musste, spricht der Herr; sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Haus Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein. Und wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: „Erkenne den Herrn“, sondern sie werden mich alle kennen, beide, klein und groß, spricht der Herr. Denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken. Liebe Gemeinde. Der heutige Sonntag heißt: Exaudi, übersetzt: Herr höre meine Stimme! Und weiter heißt es im 27. Psalm, Vers 7: ... wenn ich rufe; sei mir gnädig und erhöre mich. Wir rufen ihn an, den Gott, der einen ewigen Gnadenbund mit uns geschlossen hat. In dem heutigen Predigtwort wird der Begriff: Bund besonders betont. Es geht hier um einen Bund höchst besonderer Art, um die Verbindung des ewigen Gottes mit uns Menschen. Mit „Vater Abraham“ (wie Paulus ihn nennt) hat Gott vor Urzeiten einen „ewigen Bund“ geschlossen, einen Beistandspakt sondergleichen. Von da an geht es los. Ist es ein ewiger Bund, so hat er jederzeit eine weit geöffnete Tür. Paulus hat davon geredet und schrieb: „Ist Gott allein der Juden Gott? Ist er nicht auch der Heiden Gott?“ Und so ist er auch der Christen Gott. Wiederum: Ist es ein ewiger Bund, so wird in alle Zukunft kein anderer sein als der, zu dem Menschen von Ost und West, von Nord und Süd herbeikommen und „mit Abraham, Isaak und Jakob zu Tisch sitzen“, wie wir in der Bibel lesen. Allerdings redet nun der Prophet Jeremia von einem „neuen Bund“. Ja, hat jetzt dieser ewige Bund aufgehört, ewig zu sein? Hat Gott davon Abstand genommen, seinem Volk treu zu sein? Und inwiefern ist dieser neue Bund neu? Hat er etwa den einen durch einen anderen Bund ersetzt? Ich denke, wir haben das so zu verstehen: Gott schließt keinen anderen Bund mit seinem Volk, aber er schließt ihn je nach dem anders. Gott liebte seine Menschen, aber sie liebten alles andere mehr als ihn und sein Wort und sein Gebot. Gott redete mit ihnen, aber sie liefen hinter selbstgemachten Phantasien und gaben ihm keine Antwort oder eine verkehrte. Gott kann zu derart treulosen Gestalten nur Nein sagen. Doch Gott gibt nicht auf. Er bricht deshalb nicht ab, sie zu lieben. Er handelt nach dem denkwürdigen Merkspruch: „Treu sein zeigt sich, wenn alles schief läuft.“ Er sagt: „Ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken“ (V34). Gott sei Dank! Er beseitigt nicht seine Treue zu seinem Bund, sondern die Störung des Bundes durch unsre Untreue. So oft uns in der Heiligen Schrift das Wort Bund begegnet, müssen wir zugleich an das Wort Gnade denken. Jawohl, das ist der neue Bund: Ein Gnadenbund. Von Gott allein in die Wege geleitet, ohne Mitwirkung von uns. Sola gratia!, das heißt: aus Gnade allein. Auch wenn wir nicht zuverlässig sind, sind wir von ihm nicht verlassen. Das ist ewig gültig: Er ist mit uns und bei uns und um uns. Das verspricht er uns, und von diesem Versprechen rückt er nicht ab. Er hält Wort. Gott will, dass wir das begreifen, dass uns das ins Herz geschrieben ist. So geschieht das, was er uns sagt: „Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben. Und so sollen sie mein Volk sein.“ (V33) Das bedeutet, Gott will freie Menschen haben, Menschen, die von sich aus ihm Antwort geben, Menschen, die auch gern singen: „Die Gedanken sind frei.“ Diese Freiheit ist das Neue in dem neuen Bund. Das bedeutet eben: mit dem Gesetzt im Herzen. Freiheit ist nicht Gesetzlosigkeit. Freiheit ist nicht rücksichtloser Egoismus, wie so manche heute meinen. Nein, rechte Freiheit lebt allein in einer klaren Verbindung, so sicher die nur klar ist, wenn wir in ihr frei atmen können. Johann Wolfgang von Goethe schrieb in seinen Aufzeichnungen: „Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand – und wie wäre der möglich ohne Liebe.“ Ja, die Liebe selbst ist „freiwillige Abhängigkeit“. Gibt uns Gott sein Gesetz, dann sind wir frei – frei in Gemeinschaft, mit ihm und in Gemeinschaft mit unseren Nachbarn, in Rücksichtnahme auf unsere Mitmenschen, im Wissen, dass auch sie ihm gehören und dass wir darum mit ihnen zusammen gehören als seine Geschöpfe, als seine Kinder, als sein Volk. Amen .Der Friede Gottes, welcher höher ist, als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sine in Jesus Christus. Amen

Lied: 204, 1-3

Abkündigung: Diese Woche erhielten wir eine Spende: Frau Eugenia Kolf spendet 10.000.- lei (zehntausend), in Erinnerung an ihren verstorbenen Ehegatten Hans-Horst Kolf, zur freien Verfügung der Kirchengemeinde. Wir danken für die Spende und bitten: Gott segne Geber und Gabe

Lasst uns beten:

Vater im Himmel, wir preisen dich, dass du unseren Herrn Jesus Christus zu deiner Rechten erhöht und ihm Macht gegeben hast, zu vollenden alle, die ihm verbunden sind. Wir bitten dich: sende uns den Heiligen Geist, den du verheißen hast. Herr, der du reich bist über alle, die dich anrufen, gib uns und aller Christenheit brennende Liebe, Kraft zum Leben und heilige Freude in dir. Wir bitten dich für unsere Kirche, für unseren Bischof und für alle ihre Diener am Wort und am Werk der Liebe. Rüste sie aus mit der Kraft aus der Höhe, dass sie dein Wort im Geist und in der Wahrheit verkündigen. Beschirme unser Land und verleihe aller Obrigkeit Weisheit und Gerechtigkeit, dass wir unter ihrer Regierung nach deinem Willen und Gebot im Frieden leben. Gedenke unserer Gemeinde und schenke ihr neues Leben. Erbarme dich der Armen und Kranken, der Notleidenden und Bekümmerten und aller, die schwere Lasten zu tragen haben. Erbarme dich unserer kranken Welt. Wende die böse Krankheit, die uns im Bann hält, ab und lass wieder Ordnung und Heil einkehren. Lass Wege finden, die aus der Krankheit heraus führen. Wir bitten dich für alle Menschen, die in den Krankenhäusern und Anstalten wirken. Stärke sie, dass sie nicht müde werden und ihre Anstrengungen nicht vergeblich sind. Wir bitten dich für uns und alle unsere Lieben, mit denen wir verbunden sind. Begleite uns durch die Tage. Stehe uns bei in unseren Nöten und Sorgen und erhalte uns gesund. Lass unsere Herzen in deinem Reiche wohnen und sende uns den Beistand, deinen Heiligen Geist. Vater unser im Himmel....

Der Herr segne euch und behüte euch. Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über euch und sei euch gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden. Amen.

Lied: 145, 1-3 (Segne und behüt

08.05.2020

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16.05.2020

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