Programm Sekretariat:

Montag          9.00 - 12.30

Dienstag        9.00 - 12.30  15.00 - 18.00

Mittwoch        9.00 - 12.30

Donnerstag    9.00 - 12.30  15.00 - 18.00

Freitag            9.00 - 12.30      

08.05.2020:

Kantate - Muttertag 10. Mai 2020

Kantate - Muttertag 10. Mai 2020

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98,1a

Auch an diesem Sonntag geschehe unsere Andacht im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Singet dem Herrn ein neues Lied. Halleluja. Denn er tut Wunder. Halleluja. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Lied: 407, 1-8 (Wach auf mein Herz und singe...)

Allmächtiger Gott, du hast deinen Sohn vom Tode erweckt und uns zum Retter gegeben. Wir kommen zu dir mit der Not unserer Herzen, die uns des Heils nicht froh werden lässt. Nimm von uns alle Traurigkeit und Verzagtheit. Herr, erbarme dich unser!

Gott hat Jesus Christus auferweckt von den Toten und ihm die Herrlichkeit gegeben, auf dass ihr Glauben und Hoffnung zu Gott haben möchtet. Ehre sei Gott in der Höhe!

Herr Gott, himmlischer Vater, sende deinen Heiligen Geist, dass er uns lehre hier auf Erden dein Lob zu verkündigen. Hilf uns, dass wir dereinst auch vor deinem Angesicht mit allen Engeln deine Ehre preisen. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Evangelium des Sonntages: Lukas 19, 37 – 40 Und da er nahe hinzukam und zog den Ölberg herab, fing an der ganze Haufe seiner Jünger, fröhlich Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, ein König, in dem Namen des HERRN! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Und etliche der Pharisäer im Volk sprachen zu ihm: Meister, strafe doch deine Jünger! Er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch: Wo diese werden schweigen, so werden die Steine schreien.

Lied: 237, 1-4 (Lob Gott getrost mit Singen...)

Predigt: Kolosser 3,12-17 „singende Wohnungsgeber“ So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in "einem" Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

„Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen...“. Dazu werden wir hier aufgefordert. Das Wort Christi, das Wort Gottes will bei uns einziehen. Die Gemeinde soll sein Wohnungsgeber sein. Wenn jemand bei uns einzieht, dann nehmen wir uns Zeit für ihn. Menschen, die gemeinsam wohnen, teilen ihre Zeit miteinander. Geteilte Zeit ist ganze Zeit. Geteilte Stunden bereichern unser Leben wie sonst kaum etwas. In ihnen wird die Zeit, die wir uns füreinander nehmen, vermehrt. Sie wird intensiver erlebt als unsere Lebenszeit sonst. Geteilte Zeit ist dann immer ganze Zeit. Sie wirkt lange nach. Nicht nur lange, sondern bis in die Ewigkeit wirkt die Zeit nach, die wir uns für das Wort Christi nehmen. Es will bei uns nicht nur eine Weile Unterschlupf finden und dann wieder verschwinden. Nein, es will und soll bei uns wohnen. Denn in diesem Wort kommt Gott selbst zu uns, um seine Ewigkeit mit uns zu teilen.

Heute feiern wir Muttertag. Nicht wie sonst – in der Kirche, mit den liebevoll vorbereiteten Blumensträußchen für alle Frauen und Mütter. Aber wir feiern ihn doch, getrennt und dennoch miteinander verbunden durch das Wort Christi. Wir feiern Muttertag mit Gedenken und danken. Diese beiden Wörter sollte man nicht voneinander trennen, denn sie gehören zusammen. Wie sollte man anders der Mutter gedenken, als mit danken. Was hat sie nicht alles für uns getan? Können wir es aufzählen? Vielleicht hilft uns der Apostel Paulus dazu. Er deutet es an. Lesen wir noch einmal die ersten Verse des Predigttextes: ... herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! In jedem einzelnen Wort dieser Aussage des Apostels haben wir die Gestalt und das Wirken der Mutter wieder gefunden. Dieses und noch viel mehr haben wir erfahren und denken daran. Ja, das ist unser Gedenken am Muttertag. Und es ist ein dankbares Gedenken. Für all die kleinen und großen Opfer und für jede Tat der Liebe und der Vergebung haben wir zu danken. Liebe Gemeinde, wir denken heute aber nicht nur an die leibliche Mutter und an jene, denen es vergönnt ist Mutter zu sein. Im Sinne des wunderbaren Liedverses: „Leg auf die auch deinen Segen, denen du nicht Kinder schenkst, aber Herz und Hände lenkst fremde Kinder treu zu pflegen“ denken wir an all die Frauen, die bereit sind Liebe zu opfern und weiter zu geben. Ja, die Mütter und Frauen sind für immer eingezogen in unsere Herzen. Wenn jemand für immer bei uns bleiben soll, dann zeigen wir uns ihm von unserer besten Seite. Er soll ja nicht gleich wieder weg gehen. Darum mahnt der Kolosserbrief: ... der Friede Christi … regiere in euren Herzen … und seid dankbar.“ Offenbar brauchen selbst die „Auserwählten Gottes“, Mahnungen. Selbst die Gemeinde Jesu Christi muss bisweilen daran erinnert werden, dass das Wort Christi davon zu laufen droht, wenn in dieser Gemeinde fortwährend der eine gegen den anderen klagt und man einander nicht vergibt. Wo aber die Liebe die Herzen regiert, da zieht jeder gerne ein. In solch einer Wohngemeinschaft ist gut bleiben! Wer beieinander wohnt, hat sich etwas zu sagen, etwas mitzuteilen. Jede Beziehung lebt vom Gespräch. Am heutigen Sonntag – Kantate werden wir auch aufgefordert zu singen. Im Miteinander können Beziehungen so ausgebaut werden, dass das Leben einfach Freude macht. Freude lässt dankbar sein und einen unwillkürlich summen, brummen, pfeifen, singen lassen. So wird der, der von Freude erfüllt ist, unwillkürlich nach einem musikalischen Ausdruck suchen – und sei es, dass er nur im Herzen eine Melodie bewegt. Schon ein gutes Wort unter Menschen kann uns ungemein ermuntern. Und Menschen, die sich lieben, sind einander so gut, dass sie nicht nur gute Worte, sondern besondere Anreden füreinander haben. So auch im Wort Christi: „Auserwählte Gottes, Heilige, Geliebte!“ Wenn es Menschen zueinander zieht, bringen sie immer ihre jeweilige Geschichte mit. Das Wort Christi, das bei uns wohnen will, bringt ebenso seine Geschichte mit. Es ist eine heile, eine ganze Geschichte. Das Wort Christi bringt seine Heilsgeschichte mit. Aus diesem Glauben kommt neues Leben, das neue Freude schenkt. Wer sich freut, verleiht seiner Freude entsprechenden Ausdruck. Mehr noch: Indem wir so Gott loben, fällt unsere ganze Unheiligkeit wie ein böser Spuk von uns ab. Und selbst die fragwürdigsten Menschen fangen an, geheiligte Menschen zu sein. Nichts heiligt uns so sehr wie das Lob Gottes. Darum: Kantate! Singet! .Der Friede Gottes, welcher höher ist, als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sine in Jesus Christus. Amen

Lied: Wenn du noch eine Mutter hast,,,

1. Wenn Du noch eine Mutter hast so danke Gott und sei zufrieden nicht allen auf dem Erdenrund ist dieses hohe Glück beschieden.

2 Sie hat von ersten Tage an für dich gelebt, in bangen Sorgen sie brachte abends dich zur Ruh und weckte küssend dich am Morgen.

3. Und warst du krank, sie pflegte dein die dich in tiefem Schmerz geboren und gaben alle dich schon auf die Mutter gab dich nie verloren

4. Wenn Du noch eine Mutter hast dann sollst Du sie in Liebe pflegen dass sie dereinst ihr müdes Haupt in Frieden kann zur Ruhe legen.

5. Und hast Du keine Mutter mehr und kannst du sie nicht mehr beglücken so kannst du doch ihr frühes Grab mit frischen Blumenkränzen schmücken.

Lasst uns beten: Herr Gott, himmlischer Vater, dir sei Dank, dass du dich in Jesus Christus über uns erbarmt hast und uns Herz und Mund fröhlich machst. Nimm unsere Lieder in Gnaden an. Lass dir unser Singen und Beten wohl gefallen, dass es dich allein rühme und die Herzen aufschließe für deine Frohe Botschaft. Gib, dass auch in unserer Kirche der frohe Lobgesang nicht aufhöre, der deine Allmacht preist und deine Barmherzigkeit rühmt. Dir befehlen wir heute im Besonderen unsere Frauen und Mütter an – hier in unserer Gemeinde und an allen Orten. Lass uns in Dankbarkeit ihrer gedenken. Wir bitten dich lass auch sie in Dankbarkeit erkennen, dass du täglich gnädig waltend über ihrem Leben stehst. Stärke sie zur Erfüllung ihrer Pflichten an den Kindern und den ihnen anvertrauten Menschen und segne ihren Dienst der Liebe. Gedenke unserer Gemeinde und schenke ihr neues Leben. Erbarme dich der Armen und Kranken, der Notleidenden und Bekümmerten und aller, die schwere Lasten zu tragen haben. Erbarme dich unserer kranken Welt und heile sie nach deiner großen Barmherzigkeit. Stärke alle, die Verantwortung tragen und lass ihre Entscheidungen nach deinem Willen getroffen werden. Lass Wege finden, die aus der Krankheit heraus führen. Wir bitten dich für alle Menschen, die in den Krankenhäusern und Anstalten wirken. Stärke sie, dass sie nicht müde werden und ihre Anstrengungen nicht vergeblich sind. Wir bitten dich für uns und alle unsere Lieben, mit denen wir verbunden sind. Begleite uns durch die Tage. Stehe uns bei in unseren Nöten und Sorgen und erhalte uns gesund. Schenke uns die Macht deiner Liebe, die mehr ist, als alle Güter. Gib, dass unser Herz, unser Mund und unsere Hände Zeugnis ablegen von deinem Erbarmen. Gib, dass wir Gottvertrauen und Lebensmut gewinnen und unsere Wege unter deinem Segen gehen.

Vater unser im Himmel....

Der Herr segne euch und behüte euch. Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über euch und sei euch gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht über euch und gebe euch Frieden. Amen.

16.05.2020

Rogate 17. Mai 2020

Rogate 17. Mai 2020 Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet. Auch an diesem Sonntag geschehe unsere Andacht im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen Der Herr...[mehr]


22.05.2020

Exaudi 24. Mai 2020

Exaudi 24. Mai 2020 Herr höre meine Stimme! Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen. Halleluja. Allen, die ihn mit Ernst anrufen. Halleluja. Ehre sei dem Vater...[mehr]