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16.05.2020:

Rogate 17. Mai 2020

Rogate 17. Mai 2020

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet.

Auch an diesem Sonntag geschehe unsere Andacht im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen. Halleluja. Allen, die ihn mit Ernst anrufen. Halleluja. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Lied: 408, 1-4 (Die helle Sonn leucht jetzt herfür...)

Allmächtiger Gott, du hast deinen Sohn vom Tode erweckt und verheißen, alle zu erhören, die in seinem Namen zu dir rufen. Sieh an die Not und das Elend unseres Lebens. Wir verderben und können uns selber nicht helfen. Herr, erbarme dich unser!

So spricht der Herr: Ihr werdet mich bitten und ich will euch erhören, ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen. Ehre sei Gott in der Höhe!

Herr Gott, himmlischer Vater, du hast verheißen uns zu geben, was wir im Namen deines Sohnes erbitten. Lehre uns recht beten und dich mit allen Seligen und Vollendeten loben und preisen. Durch ihn, unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Epistel des Sonntages: 1. Timotheus 2, 1-6 So ermahne ich euch nun, dass man vor allen Dingen zuerst tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und alle Obrigkeit, auf dass wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Denn solches ist gut und angenehm vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass solches zu seiner Zeit gepredigt würde;

Lied: 94, 1-5 (Zieh ein zu deinen Toren...)

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen Predigt über Matthäus 6, 7-13 Wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viel Worte machen. Darum sollt ihr euch ihnen nicht gleichstellen. Euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr ihn bittet. Darum sollt ihr also beten: Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Liebe Gemeinde. Rogate heißt der heutige Sonntag. Betet! Wir werden nicht nur aufgefordert das zu tun, sondern es wird uns Gelegenheit gegeben, einmal richtig über das Gebet nachzudenken. Beten ist nicht etwas, was nur die Christen eigen haben. Im Gegenteil. Gerade fromme Muslime stellen christliche Gemeinden dabei deutlich in den Schatten. Gerade ihr öffentliches Beten erschüttert das christliche Selbstbewusstsein in Orten mit starker muslimischer Repräsentanz aufs Tiefste. Hält uns die Gegenwart anderer Kulturen und Religionen vielleicht einen Spiegel vor? Trotzdem ist es erstaunlich, wie viele Menschen, auch junge Menschen, bekennen, dass sie gelegentlich beten. Die Tatsache des Gebetes wird eigentlich nicht in Frage gestellt. Aber das Wie ist immer wieder problematisch seit der Jüngerfrage: „Herr lehre uns, wie wir beten sollen.“ Gerade im Lichte der Reformation fühlen wir uns befreit vom Zwang zum Beten, von festgelegten Gebetszeiten – und wie jede Befreiung bedeutet es auch eine Belastung. Wir wissen um die Wichtigkeit des Gebets, aber uns fehlen dann manchmal die richtigen Worte oder der geeignete Anlass. Und darum schauen wir vielleicht auch manchmal neidisch auf Menschen, die einfach los beten. Die Frage taucht auf: Was ist das Besondere am christlichen Gebet – was ist überhaupt ein wirklich christliches Gebet. Schnell sind wir dann beim Vaterunser, das als das christliche Gebet schlechthin gilt, das alle auswendig können von dem Kindesalter an. Dieses Gebet hat Jesus uns selber mitgeteilt. Es fällt auf, dass Jesu Gebet nicht mit einem Ich beginnt, sondern mit einer Anrede, einer sehr vertraulichen Anrede, die von der Bibel in gerechter Sprache so übertragen wird: Du, Gott, bist uns Vater im Himmel. Nicht nur wir, sondern viele Kulturen kennen das Märchen vom 'Sesam öffne dich'. Mit dem richtigen Passwort komme ich hinein. Viel Gerede, viel Plappern hilft nicht. So ist das Wort Abba – Vater, es ist wie ein Passwort, mit dem ich zu Gott kommen darf, eine Anrede für Gott, die etwas Anderes ist, als man in vielen Religionen kennt, nicht Herr, Gott oder Meister, sondern Vater, nennen wir Gott – und es ist uns inzwischen so selbstverständlich, dass wir es gar nicht mehr richtig bemerken, welche Sensation darin steckt. Ich darf zu Gott reden wie zu einem Menschen, zu dem ich Vertrauen habe. Jesus schenkt und dieses Gebet: Das Vaterunser. Das Vaterunser kennt kein Ich, sondern nur das Wir – Egal ob ich allein bete oder mit anderen Menschen zusammen – immer bin ich in der Gemeinschaft der Glaubenden. Im Gottesdienst läutet dazu die Glocke, damit auch die Teil dieser Gemeinschaft sind, die aus verschiedenen Gründen nicht im Gottesdienst dabei sind. Sie sollten wenigstens im Gebet mit der Gemeinde verbunden sein. Aber auch wenn ich alleine dieses Vaterunser spreche, dann versetzt es mich in Gemeinschaft, in Gemeinschaft mit Schwestern und Brüdern, in Gemeinschaft mit Jesus Christus, der mir dieses Gebet geschenkt hat. Und er hat mir noch mehr geschenkt. Die Quelle der Kraft ist das Gebet. Christen haben keinen fernen Gott, sondern einen Gott, der ihnen wie Vater und Mutter begegnen will. Freiheit entsteht, wo Menschen ihre Rolle erkennen, das Ihre zu tun und das Andere in Gottes Hand zu legen, dessen Wille „höher ist als alle unsere Vernunft“. Auch über die Gebetshaltung spricht Jesus. Zwei Gebetshaltungen werden kritisiert: Das Beten um gesehen zu werden und das 'Plappern'. 1. Das Gebet ist das Verborgene, es kann nicht öffentlich sein, weil es um ein Zwiegespräch geht. Es ist auch dann nicht öffentlich, wenn es in der Öffentlichkeit miteinander geschieht. Auch das gemeinsame Vaterunser ist privates Gebet, weil es das Gebet jedes Einzelnen ist, der mit betet. 2. Wir brauchen Gott nicht zu beschwören, wir haben seine Zusage, dass er uns hört. Wir dürfen mit ihm reden, ihm sagen, was uns auf dem Herzen liegt, ohne viele schöne Worte. Das Vaterunser ist ein besonderer Teil unserer christlichen Tradition. Die Jünger wollten von Jesus Beten lernen – und er hat ihnen dieses Gebet geschenkt. Dieses Gebet mit seinen 7 Bitten, von denen Menschen immer wieder gesagt haben: Es ist wie eine Wundertüte – egal, was ist, immer finde ich in diesem Gebet eine Anregung, eine Bitte, die jetzt passt. Allerdings, was ist, wenn wir nun so aufrichtig zu Gott gebetet haben – und es passiert einfach – nichts? Ja, wenn wir einfach nichts davon verspüren, wie Gott uns hilft und wie seine Kraft uns trägt? Was dann? Ich weiß nicht, was Gott dann mit uns vorhat. Aber ich weiß, dass ich nicht alles unbedingt merken muss, was mir an Gutem widerfährt. Merkt denn etwa das Kind, das sich im Schlaf bloßgestrampelt hat, wie die Mutter kommt, und es liebevoll wieder zudeckt? Zuerst spürt es doch gar nichts. Aber dann durchströmt es Wärme, dann träumt es schöne Dinge und am Morgen steht es erfrischt auf mit neuer Kraft für den neuen, von Gott geschenkten Tag. Amen.

.Der Friede Gottes, welcher höher ist, als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sine in Jesus Christus. Amen

Lied: 94, 6-8

Lasst uns beten: Herr Gott, himmlischer Vater, dein Wort lädt uns ein zu dir zu kommen mit unserer Bitte und mit unserem Dank. Du hörst uns an und gibst uns mehr, als wir bitten können; auch wenn du schweigst, lässt du uns nicht allein. Hilf, dass wir nicht ablassen, zu dir zu rufen um alles, was uns am Herzen liegt. Lehre uns das erbitten, was nach deinem Willen ist. Hilf, dass unsere Freude vollkommen werde über dem, was du uns gibst und schenke uns deinen Frieden. Gedenke unserer Gemeinde und schenke ihr neues Leben. Erbarme dich der Armen und Kranken, der Notleidenden und Bekümmerten und aller, die schwere Lasten zu tragen haben. Erbarme dich unserer kranken Welt. Wende die böse Krankheit, die uns im Bann hält, ab und lass wieder Ordnung und Heil einkehren. Lass Wege finden, die aus der Krankheit heraus führen. Wir bitten dich für alle Menschen, die in den Krankenhäusern und Anstalten wirken. Stärke sie, dass sie nicht müde werden und ihre Anstrengungen nicht vergeblich sind. Wir bitten dich für uns und alle unsere Lieben, mit denen wir verbunden sind. Begleite uns durch die Tage. Stehe uns bei in unseren Nöten und Sorgen und erhalte uns gesund. Schenke uns die Macht deiner Liebe, die mehr ist, als alle Güter. Gib, dass unser Herz, unser Mund und unsere Hände Zeugnis ablegen von deinem Erbarmen. Gib, dass wir Gottvertrauen und Lebensmut gewinnen und unsere Wege unter deinem Segen gehen.

Vater unser im Himmel....

Der Herr segne euch und behüte euch.

Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über euch und sei euch gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden. Am

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